Brand Story

Nach einem gefühlt endlosen Meeting lässt sich Uli erschöpft in seinen Schreibtischstuhl fallen.
Nur zehn Minuten Pause bis zum Beginn des nächsten Kraftakts. Mit üblen Kopfschmerzen im Gepäck geht Uli eine rauchen. Außer zwei Berlinern vom Bäcker hat sein Magen noch nichts Essbares erhalten und es ist schon 16:00 Uhr. Ein typischer Tag für den Geschäftsführer einer internationalen Werbeagentur. 

Seit seinem Studium in Kommunikation arbeitete Uli darauf hin, die höchste Position im Unternehmen zu besetzen. Dass er sich mit jeder Beförderung mehr von dem entfernte, was ihn eigentlich ausmachte, kam ihm lange Zeit nicht in den Sinn.

Uli wirft einen Blick auf seine Tag Heuer. Nur noch drei Minuten, bis das folgende Meeting startet. Nach der Zigarette ersetzt ein dumpfes Dröhnen im Kopf die stechenden Schmerzen.

Wie soll man damit Leistung bringen?

Seufzend drückt Uli eine Schmerztablette aus dem Päckchen in seiner Hosentasche. Mit einem Schluck Cola spült er sie runter. 

Benommen schlendert Uli ins Firmengebäude zurück und stellt sich in den Aufzug, um hoch in die dritte Etage zu den Büroräumen zu fahren. Kurz bevor sich die Türen schließen, sieht er den neuen Art Director durch die Lobby laufen.

Dieser lacht herzhaft, während er ein frisches Projekt mit einem Praktikanten bespricht. Der Anblick erinnert Uli an sich selbst.

Seine Gedanken wandern zehn Jahre zurück… 

Ulis unbändiger Ehrgeiz war hauptverantwortlich dafür, dass er binnen kürzester Zeit aufstieg, bis er schließlich ganz oben ankam. In seinen jungen Jahren strebte er andauernd nach mehr und noch mehr. Doch das, was ihn wirklich erfüllte, nämlich kreativ zu arbeiten, wurde zunehmend von administrativen Tätigkeiten unterdrückt. So entwickelte sich Uli Schritt für Schritt zu einem dauergestressten und viel zu viel rauchenden Geschäftsführer.

Die Aufzugstür schließt sich.  

21 Uhr – endlich Feierabend.

Uli betritt sein Penthouse und bewegt sich langsamen Schrittes in die große, modern eingerichtete Küche. Er streicht über die glatte Arbeitsfläche aus Marmor, greift nach der Whisky-Karaffe und schenkt sich ein Glas ein.

Heute vor sechs Monaten ist seine Mutter gestorben. Neben den immer noch vorhandenen Kopfschmerzen plagen ihn starke Rückenschmerzen. Am besten erst einmal etwas essen. Uli bestellt sich eine Pizza. Die Wartezeit verbringt er mit dem Checken seiner E-Mails und dem Rauchen einer Zigarette.

Rund eine halbe Stunde später wird die Salamipizza geliefert. Sie soll den bitteren Geschmack von Whisky und Tabak überdecken. Uli schnappt die Speise und setzt sich mit ihr vor den Fernseher.

Als er den TV anwirft, beginnt gerade Rocky 3 – eingeleitet durch “Eye of the tiger”. Uli liebt den Song und ist nicht zuletzt deshalb motiviert, den Film weiterzuschauen.

Während der athletische Protagonist vor seinen Augen mit absoluter Entschlossenheit Seil springt und sein Training einleitet, denkt Uli noch einmal an den Text des Survivor-Hits. Urplötzlich vergeht ihm der Appetit.

Wie er Rockys Passion bei seinem Training sieht und sich die aussagekräftigen Liedzeilen vergegenwärtigt, merkt er, dass ihm aktives Sporttreiben im Laufe der Jahre völlig abhanden gekommen ist.

Mehr noch: Uli stellt erschrocken fest, dass er im Grunde nur noch dahinvegetiert.  

Die traurige Bilanz: zu viele Zigaretten, zu viel Alkohol, keine gesunde Ernährung, chronischer Bewegungsmangel und Übergewicht. Uli wirft den Pizzakarton weg, dreht den Fernseher ab und stellt sich den Wecker auf 6:00 Uhr. Morgen will er zum ersten Mal nach Jahren wieder joggen.

 

Schauplatz Grafenberg Wald, 7:23 Uhr:

Schwer atmend versucht Uli, sich wieder aufzuraffen. Er stützt sich auf die Knie und wischt sich den Schweiß von der Stirn. Sein Herz rast, das Blut rauscht in seinen Ohren. Er bekommt fast keine Luft und kann sich nur mit Mühe aufrecht halten.

Dass er von seinem Training nach 500 Metern beinahe zusammenbrechen würde, hatte er definitiv nicht erwartet, obwohl er natürlich wusste, dass er nicht besonders fit war nach all der Zeit ohne Sport.

Was im Film so leicht aussah, fiel ihm brutal schwer. Sollte er diese Mühe wirklich weiter auf sich nehmen? Wozu denn? Uli kamen starke Zweifel.

“Sie können ruhig vorbei joggen, der tut nichts.” Verwirrt blickt Uli nach vorne und schaut direkt in die Augen eines schwanzwedelnden Labradors, der ihn mit verspielter Miene mustert. Daneben steht ein älterer Spaziergänger, der den Hund an der Leine führt.

Uli lacht los. Er will sich nicht die Blöße geben und joggt vorbei – für einen Moment die Luftnot vergessend. Na also, er kann ja doch weiterlaufen!

Das spezielle Erlebnis war extrem wertvoll für Uli. Es zeigte ihm, dass sein Körper zu erheblich mehr imstande ist, als er bis dahin vermutet hatte. Überschreitet man mentale Grenzen, zieht der Körper mit, das wurde Uli in dieser Situation sonnenklar.

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Uli hat gerade seinen Fünf-Kilometer-Run beendet. In den letzten vier Monaten ist seine Kondition laufend besser geworden und er genießt die kleinen Fortschritte. Auf dem Weg nach Hause läuft Uli an einem Dojang, einer Taekwondo-Einrichtung, vorbei.

Er bleibt stehen und betrachtet das Studio. Es weckt sofort sein Interesse, zumal er neben seiner Ausdauer nun auch seine Muskeln stärken will, genauso wie Rocky. Außerdem spricht ihn diese alternative Trainingsform wesentlich mehr an als herkömmliches Fitnesstraining. 

Damals, in den 1980er-Jahren, sah der Fitnessboom vor, zum typischen Hanteltraining Anabolika zu schlucken, anstatt auf Willensstärke zu bauen. Das war nie Ulis Philosophie. Spätestens seit der Begegnung mit dem Labrador und dessen Herrchen ist er ganz der eigenen mentalen Kraft verbunden.

Eine Woche später beim Probetraining verkündet der Trainer: “Falls ihr denkt, ihr seid sportlich, täuscht ihr euch. Dieses Training wird das Härteste sein, was ihr je erlebt habt. Und seid gewarnt: 95 Prozent aller Teilnehmer dieses Trainings kommen nicht wieder.” Klare Worte des Meisters. 

Das Training ist zu Ende. Uli muss sich beinahe übergeben. Er merkt schnell, dass er nach wie vor nicht sonderlich viel Ausdauer hat, auch wenn er seine fünf Kilometer mittlerweile gut schafft. Doch nach dieser Taekwondo-Einheit fühlt er sich richtig elend. Muskelkater plagt ihn am ganzen Körper. Er kann sich kaum bewegen. Aber der Mann ist ehrgeizig.

Eine Woche später kehrt er ins Studio zurück und gibt seine Anmeldung beim Trainer ab.

 

 

Uli ist vorangekommen – und wie:
Nach einigen Jahren steht er kurz vor der Erlangung des Schwarzen Gürtels. Zudem ist morgendliches Training vor der Arbeit nunmehr zur Routine geworden.
Eines Morgens macht er functional Training, ein damals noch ganz neues und unbekanntes Trainingssystem, im Grafenberger Wald, als ein Mann an ihm vorbeiläuft und unvermittelt fragt: “Bist du Trainer?” Uli verneint.

Es überrascht ihn, für einen Trainer gehalten zu werden. Die beiden Männer unterhalten sich und es stellt sich heraus, dass Ulis Gesprächspartner einer der führenden Trainer des Stadtsportbundes ist. Inspiriert von den Erklärungen des neuen Bekannten, dass man durch eine Lizenz beim Stadtsportbund als Trainer Geld verdienen kann, informiert sich Uli genauer über die Möglichkeiten.

Ein Jahr nach der Begegnung hat Uli seine Trainer-C-Linzenz in der Tasche. Seine Affinität, Menschen zu helfen, motiviert ihn, eine weiterführende Ausbildung zum Personal Trainer an der IST-Akademie zu absolvieren. Er vollendet sie überdurchschnittlich schnell und lässt nicht locker: Uli vergrößert sein Wissen und seine Fähigkeiten durch eine erweiterte Personal-Trainer-A-Lizenz im Spezialgebiet „Fitnesstraining bei orthopädische Einschränkungen” am Gluckerkolleg in Stuttgart, das zu den renommiertesten Ausbildungsstätten im deutschsprachigen Raum zählt.

Die erste Seminarstunde leitet Stephan, einer der besten Personal Trainer Deutschlands.

Sein Credo: “Jeder Mensch ist besonders, daher braucht jeder Mensch das passende Training. Vorgefertigte Trainingspläne sind nicht zielführend. Personal Training bedeutet aus unserer Sicht, die ursächlichen orthopädischen Indikatoren gezielt zu finden und den Kunden in die Lage zu bringen, langfristig schmerzfrei und gesund zu sein.”

Uli ist gefesselt von Stephans Vortrag. Er erinnert sich, wie lange er selbst zu seinen unsportlichen Top-Manager-Zeiten aufgrund chronischer Rücken- und Knieschmerzen von Arzt zu Arzt lief. Keiner konnte ihm damals wirklich helfen, die Symptome ein für allemal loszuwerden.

Im Gegenteil, sie kehrten immer wieder zurück.

Motiviert von den befürwortenswerten Zielen Stehphans widmet sich Uli, der zu dieser Zeit nach wie vor hauptberuflich als Manager agiert, in jeder freien Minute seinem orthopädischen Fernstudium und schließt die Ausbildung nach zwei Jahren als einer der besten Absolventen ab.

Abschlussfeier.
Uli tauscht sich mit Stephan aus. Im Laufe der Unterhaltung kommen die beiden auf Ulis Personal-Trainer-Lizenz zu sprechen und auf die Herausforderung, den Trainerjob und den zeitintensiven Beruf als Top-Manager unter einen Hut zu kriegen.

Stephan rät Uli, sich für einen Weg zu entscheiden und seine ganze Leidenschaft in die Arbeit zu investieren, die ihn wahrhaft erfüllt. Denn er – Stephan – ist sich sicher: Macht man das, was einen erfüllt, stellt sich der Erfolg automatisch ein.

 

Stephans Empfehlung bestätigt die Gedanken, die Uli seit zwei Jahren begleiten. Er beschließt, das Risiko in Kauf zu nehmen, und kündigt seinen Manager-Job, um ab sofort seiner eigentlichen Berufung nachzugehen.

Uli beginnt, voll und ganz auf das Personal Training zu fokussieren. Er kooperiert mit einem Fitnessstudio und trainiert innerhalb von nur zwei Wochen durch mehrere Empfehlungen bereits 20 Kunden.

Der neue Job bereitet Uli eine Menge Spaß. Endlich kann er sich wieder kreativ entfalten und Menschen unmittelbar unterstützen. Stephan sollte mit seiner Prophezeiung bei der Abschlussfeier Recht behalten:

Der gewünschte Erfolg ist längst da und hat nicht lange auf sich warten lassen.

 

Kein Wunder, schließlich gibt es nur sehr wenige Personal Trainer, die orthopädische Einschränkungen behandeln und ihren Klienten zu langfristiger körperlicher Gesundheit verhelfen können.

Unter Ulis späteren Kunden sind viele Ärzte, die sich von seinen bestehenden Fähigkeiten sehr beeindruckt zeigen. Mit ihnen tauscht er sich interessiert und intensiv aus.

Die Heilung des menschlichen Körpers fasziniert Uli zunehmend mehr. Innerhalb eines Jahres gewinnt er unbezahlbares orthopädisches Wissen, das seinen Sinn und seine fachlichen Möglichkeiten für das medizinische Training noch einmal optimieren.

 

Zwei Jahre später.

Uli eröffnet sein eigenes Studio – die Geburtsstunde von PRO MEDICAL FITNESS. Er ist dort angekommen, wo er hinwollte. Endlich tut er das, was er liebt. Seither strotzt Uli nur
so vor Energie – Energie, die er mit unendlicher Leidenschaft an seine Kunden weitergibt.

Das Studio bildet das hart erarbeitete Ergebnis eines 15 Jahre langen Prozesses. In Anlehnung an
seine Mentoren und in enger Zusammenarbeit mit Sportwissenschaftlern und Top-Athleten hat Uli das PRO MEDICAL FITNESS SYSTEM entwickelt. Dabei handelt es sich um ein einzigartiges Trainingssystem, das sich perfekt an den Trainierenden anpasst – mit dem übergeordneten Ziel, dem Trainierenden langfristig Schmerzfreiheit zu schenken.

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